Macht und
Geld im Cyberspace
Kurzbeschreibung
Im Dezember 2003 fand in Genf die
erste Phase des UN-Weltgipfels zur Informationsgesellschaft (WSIS) statt. Die
Gipfelkonferenz, an der mehr als 11.000 Vertreter von Regierungen, der privaten
Wirtschaft und der Zivilgesellschaft teilnahmen, verhandelte u. a. Themen wie
die Überwindung der digitalen Spaltung, Menschenrechte im
Informationszeitalter, geistige Eigentumsrechte, Cyberkriminalität und
Internet Governance.
Das vorliegende Buch stellt den WSIS-Gipfel in den
historischen Kontext 200-jähriger internationaler Verhandlungen zur
Regulierung grenzüberschreitender Kommunikation -- von den Karlsbader
Verträgen 1819 bis zur Entstehung des Internets. Es beschreibt die
spannenden und kontroversen Auseinandersetzungen darüber, wie das Internet
reguliert, Menschenrechte im Informationszeitalter garantiert, Sicherheit im
Cyberspace gewährleistet, geistiges Eigentum geschützt und die
digitale Spaltung überbrückt werden soll. Kleinwächter
lässt keinen Zweifel daran, dass der WSIS-Kompromiss von Genf nicht mehr
ist als der Beginn eines langen Prozesses zur Gestaltung der globalen
Informationsgesellschaft der Zukunft. Die zweite Phase des Gipfeltreffens
findet im November 2005 in Tunis statt.
Das Buch enthält im Anhang die
vom Gipfel verabschiedete Deklaration und den Aktionsplan sowie die von der
Zivilgesellschaft angenommene Erklärung zur Zukunft der
Informationsgesellschaft.
Über den Autor
Wolfgang Kleinwächter ist Professor für internationale
Kommunikationspolitik an der Universität Aarhus. Er verfolgt seit Jahren
die globalen Verhandlungen zur Medien- und Kommunikationspolitik sowie zur
Entwicklung des Internets. Er hat als Experte an zahlreichen UNO-, UNESCO-,
ITU-, WIPO- und ICANN-Verhandlungen teilgenommen und den WSIS-Prozess von
Anfang an begleitet. Er ist Mitglied des International Council der
International Association for Media and Communication Research
(IAMCR) und korrespondierendes Mitglied der Deutschen
UNESCO-Kommission.
Zu den wesentlichsten Publikationen gehören
neben zahlreichen publizistischen und akademischen Artikeln
Global
Governance in the Information Age (2001) und
"ICANN:
Der lange Weg zur Selbstregulierung des Internet (2004).

XQuery
Kurzbeschreibung
Im XML-Umfeld gewinnt neben dem
reinen Datenaustausch immer mehr die Weiterverarbeitung und Speicherung von
XML-Dokumenten an Bedeutung. Aus dem Blickwinkel der Datenbanktechnologie steht
dabei die Anfragesprache XQuery zur Spezifikation von Anfragen an
XML-Datenbanken im Mittelpunkt. Den Konzepten und Methoden im Umfeld der
Anfragesprache XQuery widmet sich das vorliegende Buch.
Nach einer
soliden Einführung in die Basiskonzepte von XML (Struktur von
XML-Dokumenten, XML-Schema) wird auf das XQuery zugrunde liegende Datenmodell
eingegangen, um das Fundament für die sich anschließenden
Betrachtungen zu legen. Den Kern des Buches bildet der sich anschließende
Teil, welcher sich den XQuery-Sprachkonzepten widmet und diese schrittweise an
einer Vielzahl von Beispielen illustriert. Angefangen mit Pfadausdrücken
wird das Konzept der FLWOR-Ausdrücke, gefolgt von erweiterten
Sprachkonzepten wie konditionaler oder quantifizierender Ausdrücke
eingeführt. Eine Betrachtung standardisierter und benutzerdefinierter
Funktionen im Zusammenhang von XQuery runden zusammen mit der Beschreibung des
Modul- und Verarbeitungskonzeptes die umfassende Einführung ab.
Die Konzepte der Sprache XQuery werden am Standardisierungsvorschlag
vom 13.11.2003 jeweils an Hand von Beispielen umfassend und illustrativ
erläutert. Die Darstellung der einzelnen Bereiche der Anfragesprache
XQuery wird darüber hinaus durch eine Vielzahl von Übungen begleitet.
Das Buch richtet sich somit an Leser mit Vorkenntnissen aus dem Bereich XML und
eignet sich sowohl zur Ausbildung als auch als Nachschlagewerk für den
Praktiker.
Über den Autor
Wolfgang Lehner
studierte Informatik an der Universität Erlangen und promovierte dort
1998. Nach einem USA-Aufenthalt am IBM Almaden Research Center (DB2 Business
Intelligence Group) folgten die Habilitation an der Universität Erlangen
sowie eine Vertretung der Professur für Datenbanken an der
Universität Halle-Wittenberg. Seit 2002 ist er Inhaber des Lehrstuhls
für Datenbanken an der Technischen Universität Dresden. Seine
Arbeitsgebiete sind Datenbanksysteme und deren Anwendungen. Harald
Schöning studierte Informatik an der Universität Kaiserslautern und
promovierte dort 1992. Von 1987 bis 1993 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter
im Sonderforschungsbereich 124 "VLSI-Entwurfsmethoden und
Parallelität".
Seit 1993 ist er bei der Software AG in Darmstadt
beschäftigt, zunächst als Entwickler und Projektleiter für das
Hochleistungsdatenbanksystem ADABAS, derzeit als Architekt des
XML-Datenbanksystems Tamino. Lehraufträge an verschiedenen deutschen
Universitäten und regelmäßige Seminare zum Thema "XML und
Datenbanken" für die Deutsche Informatik-Akademie belegen sein Engagement
in der Lehre.


Kurzbeschreibung
Dieses Buch richtet sich an Softwareentwickler und
alle Interessierte mit Erfahrung in der Softwareentwicklung. "Webtechnologien"
bietet einen kompakten Einstieg in die vielfältigen Aspekte moderner
Web-Applikationen. Leistungsmerkmale und Anwendungsmöglichkeiten aktuell
dominierender Webtechnologien werden beschrieben und gegeneinander abgegrenzt.
Praktische Beispiele veranschaulichen die zugrunde liegenden
Programmiermodelle. Ein einfacher Bestell-Prozess demonstriert das
Zusammenspiel komplementärer Technologien und zeigt die Stärken und
Grenzen konkurrierender Technologien auf.
Ausgehend von der technischen,
konzeptionellen und anwendungsorientierten Betrachtung des Web-Umfeldes folgt
der Leser einer Spur von seinem vertrauten Browser über den Web-Server hin
zur Web-Applikation - und darüber hinaus. Entlang dieses Pfades werden so
unterschiedliche Konzepte wie zusammengesetzte Dokumente, Ereignisorientierung,
Dokumentenzentrierung, verteilte Komponenten und Model-View-Controller
beschrieben. Zentrale Themen auf der Clientseite sind Style Sheets, JavaScript
und Java Applets. Auf der Serverseite stehen CGI, PHP, ASP/ASP.NET und
Java/J2EE im Mittelpunkt. Die jeweiligen Frameworks und Programmierkonzepte
werden vorgestellt, verglichen und bewertet. Wie eine Lösung verbessert
werden kann, Design-Ansätze aus der Praxis und die Auswahl von Kriterien
für Qualitätsaussagen werden im Architektur-Teil thematisiert. Die
Nutzungsmöglichkeiten von XML und Web Services im Kontext moderner Web
Applikationen runden dieses spannende Thema ab.
Der Leser soll
anschließend wissen, wie Web Applikationen "gebaut" werden, welches die
Knackpunkte sind und wodurch sich die einzelnen verfügbaren Technologien
unterscheiden. Er soll u.a. eine profunde Hilfe für die Entscheidung "CGI,
Java oder PHP?" bekommen, und dies jenseits von Syntax und Semantik.

Cascading
Stylesheets. Anspruchsvolle...
Aus der Amazon.de-Redaktion
Cascading Stylesheets sind nun wirklich
nichts Neues, der letzte Standard 2.0 stammt bereits von 1998. Trotzdem kommen
sie erst in letzter Zeit richtig in Mode, bei Programmierern vor allem in der
Arbeit mit XSL-Transformation und bei Designern in erweiterten
Funktionalitäten von Dreamweaver und anderen Websuiten, die endlich
standardmäßig CSS anstelle von komplexen HTML-Lay-outs erzeugen.
Cascading Stylesheets von Dan Shafer kommt also zur richtigen Zeit, Webdesigner
sollten sich dringend mit dieser Technologie auseinandersetzen. Auch sonst
stimmt jede Menge an dem Buch: Shafer sieht CSS nicht, wie leider immer noch
allzu viele Designer, lediglich als Anhübscher von HTML. Er erklärt
umfassend die wirklichen Neuerungen in der Webprogrammierung. Für das
Design eigener Seiten wird man somit ganz an den Anfang
zurückgeführt. Schon die technische Konzeption - wie etwa die
HTML-Dokumentenstruktur -- sollte auf CSS eingestellt werden.
Nach der
Schilderung des Einsatzzweckes und Grundlagen von externer Einbindung, Syntax,
Box-Modell und Kaskadierung zeichnet Shafer den ganzen Prozess der
Website-Programmierung neu auf. Er geht dafür den zwar unorthodoxen, aber
umso gründlicheren Weg vom Lay-out mit CSS, dass HTML-Tabellen nahezu
überflüssig macht, hin zu den Details in Text- und Bildgestaltung.
Das, was man also von CSS schon so kennt, kommt erst ganz am Schluss. Davor
gibt es richtig was zu lernen!
Nicht weniger erfreulich ist Shafers
Erklärungsweise ganz hart an der Praxis: Beispiele ziehen sich über
mehrere Seiten und werden in allen Fassetten ausführlich erklärt,
nicht ohne die größten Klippen von CSS, der abweichenden
Interpretation in unterschiedlichen Browser-Versionen, konsequent zu
umschiffen. Die Source Codes und passenden Screenshots werden gleich anbei
geliefert, alles ist im Workshop-Charakter einfach nachvollzieh- und
nachprogrammierbar.
Auf über 400 Seiten umfasst das Buch nicht nur die
Grundlagen von CSS, ausführlich zu Wort kommen auch fortgeschrittene
Lösungen und Rezepte etwa für das optimale Gestalten mit
Spalten-Lay-outs, Navigationsmenüs und Formularen, allesamt eher
schmerzhafte Unternehmungen allein mit HTML. Auch JavaScript kommt zum Einsatz,
beispielsweise mit einem Skript zur automatischen Browser-Erkennung, das man
dem Source Code zum Buch einfach entnehmen kann, selbst programmieren
können muss man nicht. Weitere wichtige Themen jenseits des Mainstreams
sind CSS-Lösungen zur Web Accessibility (behindertengerechte Websites) und
zur Unterstützung älterer Browser, die keine volle
CSS-Funktionalität mitbringen.
Am Ende des Buchs steht eine
140-seitige Referenz mit allen Befehlen, die die CSS-Spezifikationen 1 und 2 zu
bieten haben und allen praxisrelevanten browserproprietären Regeln. Auch
werden erste Einblicke in CSS3 gegeben. Der abschließende Eindruck: Ideal
zum Durcharbeiten, Lernen, Verstehen und Nachschlagen -- mehr Cascading
Stylesheets geht nicht! --Erik Hoffmann
